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21. Mai 2012
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Unser Spartipp

Unser Spartipp: Energiesparberatung vor Ort nutzen!
Energiesparberatung vor Ort nutzen!

Wohngebäude, die vor 1.1.1984 genehmigt wurden, entsprechen nicht den heutigen Anforderungen an sparsame und rationelle Energieverwendung. Angesichts kräftig gestiegener Heizöl- und Gaspreise werden Informationen über Einsparmöglichkeiten und wirtschaftliche Maßnahmen immer wichtiger. Energetische Sanierung spart bares Geld und verlangsamt den durch fossile Energieträger verursachten Klimawandel.
Im September wurden die Förderrichtlinien neu formuliert. Eigentümer, Mieter oder Pächter eines zu mehr als 50 Prozent ständigen Wohnzwecken dienenden Gebäudes können eine Energiespar-beratung in Anspruch nehmen. Die förderfähige Beratung erfolgt ausschließlich durch im Rahmen des Förderprogramms antragsberechtigte Energieberater. Eine aktuelle Liste solcher Berater finden Sie, nach Postleitzahlen sortiert, auf der Internetseite des Bundesamtes für Wirtschaft, www.bafa.de.

Die Berater müssen unabhängig und zuverlässig sein. Der schriftliche Beratungsbericht muss den vorgeschriebenen Inhalt haben und dem Beratungsempfänger ausführlich erläutert und ausgehändigt werden. Die Zuwendung wird als Festbetragsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses, der an den Antrag stellenden Berater ausgezahlt wird, gewährt. Sie wird als Projektförderung bewilligt. Der Zuschuss beträgt 175 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie 250 Euro für Wohnhäuser mit mindestens drei Wohneinheiten. Die Umsatzsteuer trägt der Beratungsempfänger in voller Höhe selbst.
Gute Hinweise auf mangelhafte Wärmedämmung und Wärmeverluste durch unbekannte Luftlöcher in der Gebäudehülle geben die Thermografie mit einer Wärmebild-Kamera und die Blower-Door-Messung mittels kontrollierten Vakuums. Mit Ausgaben von 350 Euro, die leider nicht durch die oben erläuterte Richtlinie gefördert werden, sind gezielte energetische Sanierungen von Altbauten möglich. Solche Beratungen werden auch im Kreis Kleve angeboten.


Links:
Hier geht es zur bafa
Bundesamt für Wirtschaft

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